Hüft- und Knieendoprothetik

Medizinisch-therapeutische Spezialisierung bei Verschleißerkrankungen

Im Fall eines Hüft- oder Kniegelenkverschleißes basiert die optimale Patientenversorgung auf einem hohen Grad medizinisch-therapeutischer Spezialisierung.

Ein komplexes Krankheitsbild, das eine sektorübergreifende Versorgung bewirkt, verlangt umfassende Behandlungskonzepte. Dies wird jedoch durch die Orientierung der Versorgungssektoren auf abgegrenzte Zuständigkeitsbereiche verhindert.

Die Integrierte Versorgung trägt diesem Anforderungsprofil Rechnung. Sie optimiert den Behandlungsprozess, indem sie Koordination und Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen deutlich verbessert.

Das Verfahren berücksichtigt die komplett vernetzte Behandlung der Patienten durch alle kooperierenden Leistungserbringer und vereinfacht damit den Übergang für den Patienten in die jeweils nächste Behandlungs- und Therapiephase.

Die Transparenz der Behandlung und der gute Informationsfluss führen zu einer einheitlichen Kommunikation untereinander und vereinfachen bzw. standardisieren die Behandlung im jeweiligen Sektor.

Dem Patienten wird auf diese Weise eine Versorgung aus einer Hand geboten. Die notwendigen Behandlungen können zeitnah ineinander greifen und mögliche Versorgungslücken geschlossen werden. Nicht abgestimmte Behandlungsabläufe und Doppeluntersuchungen von Patienten werden auf diese Weise vermieden.

Die Behandlung im Rahmen der Integrierten Versorgung beginnt bereits mit der ersten Vorstellung beim niedergelassenen Orthopäden bzw. in der orthopädischen Ambulanz des kooperierenden Krankenhauses. Dort wird – auf Veranlassung des behandelnden Fach- oder Hausarztes – zunächst festgestellt, ob die medizinischen Voraussetzungen für eine Operation gegeben sind und wann die Operation stattfindet.

Vorteile der Integrierten Versorgung bei Hüft- und Knieendoprothetik

Integrierte Versorgung steht für ein deutliches Plus an Qualität im Heilungsprozess. Weil alle beteiligten Stellen besonders eng miteinander kooperieren und alle notwendigen Schritte perfekt abstimmen.

Integrierte Versorgung verkürzt die Dauer der üblichen Wartezeiten auf den operativen Eingriff. Maximal noch zwei Monate müssen sich Patienten künftig gedulden, bis das künstliche Gelenk eingesetzt wird.

Integrierte Versorgung sorgt bei den Patienten für mehr Transparenz und bessere Information. Dies ist das Ergebnis einer effizienten Kommunikation zwischen Klinik und Rehabilitationseinrichtung.

Integrierte Versorgung wird für die Patienten durch einen persönlichen Gesundheitsbegleiter, den Casemanager, koordiniert. Er organisiert den gesamten Ablauf. Von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge.

Integrierte Versorgung lohnt sich. Denn DAK Versicherten, die an diesem Konzept teilnehmen, erstattet die DAK bis zu 50 Prozent aller Zuzahlungen (maximal 140 Euro) im Rahmen der Integrierten Versorgung.

Integrierte Versorgung bietet den Patienten ein Höchstmaß an Individualität in der post-operativen Rehabilitation. Frei kombinierbar in stationäre und / oder ambulante therapeutischer Maßnahmen.

Einer der wichtigsten Bestandteile der Integrierten Versorgung ist Ihr Behandlungsaufenthalt in einer modernen Rehabilitationseinrichtung. Wir informieren Sie hier über die für Sie in Frage kommenden Häuser. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl, damit Sie sich voll und ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können.

Krankenhäuser

Bei der optimalen Vernetzung aller Behandlungsschritte nehmen die Krankenhäuser natürlich einen entscheidenden Part ein. Hier sind Sie in den besten Händen und können Ihrer Operation entspannt entgegensehen. Hochqualifizierte Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern sowie eine hochmoderne Ausstattung garantieren eine perfekte Durchführung des auf Sie abgestimmten Behandlungsplans.