Rheumatische Arthrithis und Spondyloarthritis

Entzündliche-rheumatologische Erkrankungen

Im Fall einer entzündlich-rheumatologischen Erkrankung basiert die optimale Patientenversorgung auf einem hohen Grad medizinisch-therapeutischer Spezialisierung. Die Integrierte Versorgung trägt diesem Anforderungsprofil Rechnung. Sie optimiert den Behandlungsprozess, indem sie Koordination und Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen deutlich verbessert. Bislang fokussierte sich die Aufmerksamkeit allein auf einzelne Behandlungssektoren. Das Verfahren berücksichtigt hingegen nun erstmals die komplett vernetzte Behandlung der Patienten durch alle kooperierenden Leistungserbringer (niedergelassene Ärzte – Krankenhaus – Rehabilitation). In sprichwörtlich jedem Fall individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse und Indikationen jedes einzelnen Patienten. Durchgeführt nach den jeweils modernsten Methoden der Medizin.

Reibungslose Übergänge.

Die Integrierte Versorgung steht als Begriff für ein komplexes und übergreifendes Behandlungsangebot. Ziel ist es, die Qualität der Gesundheitsversorgung durch organisatorisch standardisierte Abläufe zu sichern und zu verbessern. Ein Konzept, das bereits an dem Tage greift, an dem Sie gemeinsam mit Ihren Ärzten die Entscheidung für eine optimale Behandlung nach dem Konzept der Integrierten Versorgung treffen.

Voruntersuchung durch den Hausarzt, Orthopäden, Internisten. Innerhalb von 14 Tagen Anmeldung im Rheinischen Rheuma-Zentrum zur fachrheumatologischen Untersuchung und Diagnosestellung.

Gegebenenfalls stationäre bzw. teilstationäre Behandlung im Rheinischen Rheuma-Zentrum.

Gegebenenfalls Anschluss-Rehabilitation.

Gegebenenfalls Heil- und/oder Hilfsmittelversorgung.

Regelmäßige Nachuntersuchungen im Wechsel beim niedergelassenen Arzt sowie im Rheinischen Rheuma-Zentrum.

Eine unbegrenzte Garantie auf immerfort währende Beschwerdefreiheit kann es in der Medizin leider nicht geben. Weder seitens der Ärzte, noch seitens der begleitenden Institutionen. Zu viele individuelle Einflussfaktoren spielen hier eine Rolle. Dennoch sorgt das Konzept der Integrierten Versorgung für größtmögliche Sicherheit bei den Patienten. Hierfür stehen folgende Vorteile:

  • Verbesserte Patientenversorgung durch optimale Qualitätssicherung und eine perfekt abgestimmte Kooperation der Behandlungspartner.
  • Kurze Wartezeiten.
  • Ein fester Ansprechpartner organisiert den kompletten Behandlungsprozess.

Das Angebot der Integrierten Versorgung „Rheuma“ richtet sich an Patienten, bei denen eine entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung besteht. Dazu gehören:

  • Chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis)
  • Psoriasisarthritis (Schuppenflechte-Arthritis)
  • Entzündliche Wirbelsäulenerkrankung wie Morbus Bechterew, undifferenzierte Spondarthritiden, reaktive Gelenkentzündungen nach Infekten

In enger Abstimmung mit dem Krankenhaus klärt der persönliche Ansprechpartner des inoges-iv-Case Managements bereits nach der ersten Kontaktaufnahme, ob die individuellen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung im Einzelfall tatsächlich gegeben sind.